Erfahrungsgemäß vergeht die Zeit an Weihnachten und Silvester besonders schnell – zumindest kommt es mir immer so vor bei all den festlichen Aktivitäten und Vorbereitungen. Bald wird es Mitte Januar sein und mein neues Buch "Die Flammen der Dunkelheit" erscheinen. Inzwischen ist auch das Cover fertig und ich finde es sehr gelungen. Die Zeichnung des Vogels gefällt mir sehr und er ist außerordentlich gut getroffen, wenn ich ihn so mit den Dohlen, Krähen und anderen Rabenvögeln vergleiche, die hier täglich ums Haus fliegen und vor meinem Fenster auf dem Dach landen. Ich liebe diese Tiere, auch wenn sie die Isolierung unter den Fensterrahmen hervorzupfen und die großen Raben die Osternester meiner Neffen im Garten plünderten. Wer das Glück hat, die "Halbstarken" unter diesen gefiederten Kobolden beobachten zu können, der weiß, wie verspielt und kreativ sie sein können. Für mich sind diese Erlebnisse Aufmunterung im täglichen Einerlei und größtes Vergnügen. Und damit ist vermutlich klar, wie ein Rabe in und außen auf meinem Buch landen konnte ...
Hörbar...
Montag, den 19. Oktober 2009 um 08:17 Uhr
Gut Ding will Weile haben. Nachdem ich die letzten Wochen mit der Fertigstellung meines dritten Buches, das im Januar 2010 erscheinen wird, beschäftigt war oder auch so aufregende Ereignisse wie den Besuch der Frankfurter Buchmesse überstanden habe, kehrt nun hier mehr Ruhe ein. Dies nutze ich, um in den News etwas einzustellen, zu dem mir bislang Gelegenheit und Zeit fehlten.
Vor einem Jahr kam Susanne Martin, die Inhaberin der Schiller-Buchhandlung in Stuttgart-Vaihingen (siehe http://schiller-buch.de/html/deutsch/home/home.php), mit einer Anfrage auf mich zu. Sie wollte wissen, ob ich bereit wäre, mit ihr ein Interview für ein Podcast zu machen. Ich gestehe, bis dahin hatte ich das Wort Podcast in meiner etwas abgelegenen Schreibstube noch nie gehört, insofern also auch keine Ahnung, wovon sie redete, und ich musste mich erst einmal aufklären lassen. Das Projekt klang sehr interessant und engagiert und ich habe mich gefreut, mitmachen zu dürfen.
Um den Fans die Wartezeit auf das Erscheinen des dritten Bandes des Fantasy-Epos „Eragon“ von Christopher Paolini zu versüßen, präsentierte die Schiller-Buchhandlung insgesamt drei Podcasts: 1. den Bericht eines jungen Testlesers und Fantasy-Fans über seine Eragon-Leseerfahrungen, 2. Fantasy-Lektüre zum Weiterlesen, wenn der lang ersehnte Band verschlungen ist, und 3. ein Interview mit mir als Autorin von Fantasy-Romanen. Unterstützt mit Technik und Tipps wurde Frau Martin von Wolfgang Tischer vom Literatur-Café (siehe http://www.literaturcafe.de/) Die beiden rückten mit einem Aufnahmegerät bewaffnet bei mir zu Hause an und nachdem sich bei Frau Martin und mir die Aufregung, in ein Mikrofon zu sprechen gelegt hatte, machte das Ganze richtig Spaß.
Zu meiner großen Freude hat mir Frau Martin angeboten, dass ich den Podcast auf meiner eigenen Website einstellen kann, was mir nun endlich mit der geduldigen Hilfe meines Webmasters auch gelungen ist. Ganz herzlichen Dank also an Susanne Martin, Wolfgang Tischer und André-Johann Okonnek, die alle dazu beigetragen haben, dass es hier nun auch etwas zu hören gibt:
PODCAST:
Copyright bei www.schiller-buch.de
PS: Damit nicht noch mehr Leute - so wie ich - vor Schreck vom Stühlchen fallen, sei hier vorsichtshalber eine Warnung angehängt. Der Podcast beginnt ganz leise und wird am Ende der Einleitung abrupt lauter. Also nicht erschrecken!
Herzlose Grüße???
Freitag, den 10. Juli 2009 um 00:00 Uhr
Oh, ist es wirklich schon einen Monat her? Unsere kleine “Mit herzlosen Grüßen”-Lesung war so ein schönes Erlebnis, dass es mir noch präsent ist, als hätte es erst letzte Woche stattgefunden. Es ist eben einfach immer wieder ein Vergnügen im Tübinger Vorstadttheater zu lesen, dieser Ort hat eine wundervolle Atmosphäre. Um wenigstens einen kleinen Eindruck davon zu vermitteln, sei hier noch ein Foto von meiner Kollegin Heidemarie Köhler und mir “at work” nachgeliefert: klick! Es ist leider ein wenig verschwommen, da die Lichtverhältnisse zum Fotografieren nicht die besten waren, aber ein bisschen was kann man erkennen.”