GEDICHTE
DU MEINE GÜTE!?! WARUM ausgerechnet Gedichte??? Worte, die nach verwaisten Fluren und ungewaschenen Jeans riechen? Nach Poesiealbum und verwischter Tinte, Nach Lavendelfeldern und Allerweltsgestammel?
WEIL es alles das im Grunde eben nicht sein muss. Ein Gedicht kann ein Spiegel sein, ein kaleidoskopisches Muster aus Geschriebenem und sorgsam Weggelassenem. Von Fremden geschliffen, zeigt er oft nur das innere Gesicht des Betrachters in unterschiedlichen Facetten.
Ein Gedicht entsteht im Eigentlichen erst in der von Zeit und Raum gelösten Zwiesprache zwischen dem Leser und dem Autor. Ein stummer Dialog, der sich an keine Regeln halten muss. Daher ließt sich ein und dasselbe Gedicht für jeden Menschen anders. Mitunter muss es wie ein Puzzle zusammengesetzt und mit eigenen Bildern ergänzt werden. Und viele Gedichte brauchen Zeit - manche ein ganzes Leben lang - um verstanden zu werden. Frage mich also niemand, was ich vom "Poetry Slam" halte...
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GRAFIKEN
Über Malerei und Fotografie zur Grafik gekommen, bin ich ihr mit Haut und Haaren verfallen. Erscheint mir ein Gemälde oder eine Zeichnung als Werk eines Einzelnen, so empfinde ich das Erstellen einer Grafik viel mehr als Komposition eines Musikstückes, die auf das Können und die Ausdrucksmöglichkeiten Vieler zurückgreift.
Doch hier soll Sehen einmal seliger sein, als Lesen...
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